Dunsing mit Doppelpack zum Auswärstsieg

Auf einem holprigen und viel zu langem Rasen hatte der TSV Mühe die Bälle zu kontrollieren und ein gutes Passpiel aufzuziehen. Doch man zeigte von Beginn an das hier der Tabellnführer spielte und man die Niederlage gegen Ronnenberg vergessen lassen wollte. Immer wider trieb man die Bälle über die Außen durch Cem Sahin vor das Gestorfer Tor, Mantai hatte die große Möglichkeit den TSV in Führung zu bringen, doch sein Schuß ging über das Tor. So ging es mit einem 0:0 in die Pause und mit Finn Röhl, der nach langer Verletzungspause wieder zurück kam, für Alex Neumann brachte man frische Kräfte. Finn führte sich auch gleich gut ein und setzte gute Akzente. Nach einer Ecke in der 47. Min brachte Marcel Dunsing mit einem Kopfball den TSV endlich in Führung und nun war der Bann gebrochen, dachte man. Weitere Chancen wollten den Weg nicht ins Tor finden und in der 61. Min kam Jan Lauritz Größ für Johann Mantai und hatte gleich die Riesenmöglichkeit aus 8 m zum 2:0, doch schoß er den Ball über das Tor, es sollte einfach nicht sein. Mit Nico Görlach für Connor Krüger und Kerim Kozan für Yannnik Flügel kamen noch einmal frische Kräfte, die  das Spiel durchausl belebten. Als in der 75. Min Gestorf nach einer gelb/roten Karte nur noch mit 10 Mann spielte wurde es noch schwieriger, Gestorf steckte nicht auf und konnte immer wieder Nadelstiche setzen. TW Tim Blumenstein hatte heute aber eine guten Tag erwischt und hielt alle Bälle souverän. Ein Freistoß aus ca. 20 m, setze Justin Heine an die Querlatte und ein weiterer Schuß sprang aus dem Winkel wieder heraus und so kam es wie es kommen musste. In der 90. Min traf Leon Heppe aus 20 m mit einem schönen Volleyschuß in den Winkel zum 1:1, hier gab es für Tim nichts zu halten. Schiedsrichter Edwin Sylla zeigte 4 Min. Nachspielzeit an und Wennigsen wollte sich mit dem Remis nicht zufrieden geben und warf alles nach vorne. In der 94. Min traf dann wieder Dunsing nach einer Flanke erneut mit dem Kopft zum 2:1 für den TSV. Danach war das Spiel beendet und man feierte diesen, am Ende verdienten Sieg, überschwenglich, hatte Gestorf doch seit fünf Begegnungen das Feld nicht mehr als geschlagende Mannschaft verlassen.

 
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